Wie warm ist dein See?
Blankenfelder Graben bei Blankenfelde hat 17,7 Grad, im Groß Glienicker See siehst du 2,0 Meter tief. Temperatur, Sichttiefe und Badequalität von den Landesämtern, jede Stelle mit ihrem Messdatum.
Von den Alpen bis zur Seenplatte
Wo du deine Füße noch siehst
Sichttiefe ist die ehrlichste Zahl am See: Sie sagt, wie klar das Wasser wirklich ist. Gemessen wird sie mit der Secchi-Scheibe, bei jeder amtlichen Beprobung. Die klarsten Badestellen der letzten Wochen:
5 Länder, ein Maßstab
Jedes Land beprobt seine Badestellen selbst, wir zeigen alle im gleichen Bild: Temperatur, Sichttiefe, Einstufung, Datum.
Amtlich beprobt, mit Datum
Die Landesämter für Gesundheit und Umwelt nehmen an jeder Badestelle alle zwei bis vier Wochen Proben: Temperatur, Sichttiefe, Escherichia coli, Enterokokken. Daraus entsteht die Einstufung nach EU-Badegewässerrichtlinie. Bayern misst an zwölf Seen zusätzlich stündlich per Pegel, München täglich an neun Badeseen. BrrChecker zeigt zu jedem Wert das Messdatum, weil ein See-Wert vom 24. August etwas anderes ist als einer von heute.
Die Badesaison der Länder endet zwischen dem 1. und 15. September, danach wird nicht mehr beprobt. Wir zeigen den letzten Wert mit Datum und schreiben nicht „aktuell“ auf einen Wert vom August. Ganzjährig gemessen wird an den bayerischen Seen und in der App an über 12.000 Stellen weltweit.
38 Badestellen, nach Land sortiert
Berlin 22 Badestellen
Bayern 12 Badestellen
Brandenburg 2 Badestellen
Mecklenburg-Vorpommern 1 Badestelle
Hamburg 1 Badestelle
805 Seen mit eigener Seite
Jedes gemessene Gewässer hat eine Seite mit allen Messstellen, Verlauf und Nachbarn. Die 30 mit den meisten Messstellen:
Warum fühlt sich der See kälter an als angegeben?
Seen schichten sich: Die oberste Schicht kann mehrere Grad wärmer sein als das Wasser einen Meter tiefer. Gemessen wird an der Oberfläche — beim Sprung ins Tiefe merkt man die Schichtung sofort. Der wärmste gemessene See im Netz ist gerade Blankenfelder Graben mit 17,7 °C.
Wann sind deutsche Badeseen am wärmsten?
Meist Ende Juli bis Mitte August — flache Seen wie in Brandenburg reagieren schnell, tiefe Seen am Alpenrand hinken Wochen hinterher. Genau deshalb zählt der gemessene Wert am eigenen See, nicht der Durchschnitt.
Woher kommen diese Werte?
Von den amtlichen Messnetzen der Bundesländer — von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern — und gewässerkundlichen Diensten. Jede Zahl trägt ihre Messzeit; wo nichts gemessen wird, zeigen wir nichts.
Erst schauen, dann springen.
Alle Badeseen mit Sichttiefe, Einstufung, Verlauf und Blaualgen-Warnung, gratis in der App.
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